22 05, 2016

Bericht von der Dt. Jugendmeisterschaft im Schach

2016-11-02T09:46:08+01:0022 Mai, 2016|Pressebericht|0 Kommentare

Willingen, 14.05.2016 – 22.05.2016
Uedem. Als Kenner der Szene reibt man sich verwundert die Augen: eine Deutsche Jugendmeisterschaft im Sauerlandstern, dem Eldorado der Kegelklubs? Inzwischen hat sich das Image der riesigen Hotelanlage in Willingen geändert, so dass es die Organisatoren guten Gewissens wagen konnten, 680(!) schachbegeisterte Kinder und Jugendliche nebst Verwandten, Betreuern und Mitarbeitern in der Bettenburg unterzubringen. Gespielt wurde Mitte Mai an acht Tagen in der hoteleigenen Kongresshalle, die Teilnehmern und Zuschauern reichlich Platz bot.
Aus dem beschaulichen Weeze hatte sich der 12-jährige Fynn Pauls mitsamt Familie auf den Weg gemacht, um die Farben des Uedemer Schachklubs in der U12-Klasse zu vertreten. 60 Kinder aus allen 16 Bundesländern kämpften in seiner Altersgruppe um den Titel „Deutscher Meister“. Dabei spielten sie 330 Partien mit insgesamt 13.840 Zügen. Fynn, vor dem Turnier auf Rang 31 gesetzt, erreichte nach 11 Runden mit 6 Punkten immerhin Platz 21! Sein Trainer Heinz Aldenhoven, über Pfingsten einige Tage selbst vor Ort, war dennoch nicht ganz zufrieden. „Da war mehr drin! Fynn hat sein großes Potential nicht voll ausgeschöpft.“ Kein Wunder bei fast 40 Stunden konzentrierter Denkarbeit am Brett; (hinzu kommen noch Vor- und Nachbereitung der Partien). Da hat man schon mal einen kleinen Durchhänger. Unterm Strich kann der Uedemer Schachklub aber stolz auf seinen Nachwuchsmann sein. „Wenn Fynn am Ball bleibt“, so Trainer Aldenhoven, „wird man in Zukunft noch einiges von ihm hören!“

26 04, 2016

Bericht von der Schlussrunde in der Schachverbandsliga

2017-08-20T13:28:16+02:0026 April, 2016|Pressebericht|0 Kommentare

Uedem. Letztendlich ging es um die Frage: Will ich den Spatz in der Hand, oder die Taube auf dem Dach? Der Coach der ersten Uedemer Schachmannschaft, Arnd Rosskothen, entschied sich für die Taube – und das war falsch! Aber hinterher ist man immer schlauer. Die Ausgangslage vor der letzten Runde der Schach-Verbandsliga war unübersichtlich: Ein Sieg gegen Wermelskirchen würde die Schusterstädter auf den rettenden 8. Platz hieven. Ein Remis brächte wahrscheinlich die Relegation, eine Niederlage den Abstieg. Kein Wunder, dass Rosskothen sein Team auf ein kompromissloses „Alles oder nichts“ einschwor. Peter Niemann (Brett 2) – gesundheitlich angeschlagen – remisierte früh und richtete mit diesem Ergebnis noch keinen Schaden an. Als dann Michael Jakubowski (8) und Rainer Aymanns (5) die Segel streichen mussten, nahm das Unglück seinen Lauf. Die fein herausgespielten Siege von Lars Günther (6) und Holger Disse (7) egalisierten zwar den Zwischenstand, konnten aber an der sich abzeichnenden Niederlage nichts ändern. Denn an den restlichen drei Brettern waren inzwischen dunkle Wolken aufgezogen. Michael Vennhoff (4) rettete sich gerade noch in ein Remis, aber die Partie von Stefan Arts (3) war nicht zu halten. Damit war der Mannschaftssieg gestorben. Zwar hätte Coach Rosskothen am Spitzenbrett mit einem Gewinn noch ein 4-4 Unentschieden erreichen können, aber auch das lief schief! In hoher Zeitnot stellt er – in durchaus chancenreicher Position – seine Dame ein. Auch nach dieser 3-5 Niederlage war der Kuchen noch nicht ganz gegessen. Denn wenn Kevelaer im Parallelspiel gegen Kleve verlieren würde, käme Uedem im letzten Moment noch auf den Relegationsplatz. Aber auch hier kannte Schachgöttin Caissa keine Gnade mit den Schusterstädtern: Kevelaer schaffte ein Unentschieden und schickte Uedem damit in die Verbandsklasse!
Jetzt heißt es für die hiesigen Schachstrategen: „Kopf hoch, in die Hände spucken und den sofortigen Wiederaufstieg schaffen!“

14 04, 2016

Lokalderby gegen Kleve I mit 3,5 zu 4,5 verloren

2016-11-02T09:46:08+01:0014 April, 2016|1. Mannschaft|0 Kommentare

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät – so oder ähnlich könnte der dramatische Höhepunkt in der 3. Runde gegen Kleve I in der Verbandsliga betitelt werden. Beide Mannschaft fanden sich vor dem Kampf am Tabellenende und sind mit Beinah Bestbesetzung zum Kampf im Lokalderby angetreten.

Als erstes erwischte es den Uedemer Spieler Rainer Aymans an Brett 5, der gegen einen sehr talentierten Nachwuchsspieler antrat, ihm aber nicht viel entgegenzusetzen hatte, und nach ca. 2 Stunden die Partie aufgeben musste. Der Sieg an Brett 6 von Lars Günther, der eine sehr taktische aber
auch spannende Partie hinlegte, konnte die Niederlage von Brett 5 ausgleichen. Peter Niemann an Brett 2 spielte sehr überzeugend und in manchen Stellungen großmeisterlich, so dass hier der Uedemer den Punkt verdient gewann. An Brett 1 versuchte Arnd Rosskothen mit einem kreativen Eröffnungsaufbau,
dem Spiel eine besondere Note zu verleihen, sah sich aber nach gekonnter Spielführung des Gegners einem unwiderstehlichen Königsangriff entgegen, so dass ein Zug vor dem Matt die Aufgabe des Uedemer Spielers der logische Ausgang der Partie bedeutete. An Brett 7 spielte Holger Disse eine überlegende Partie, die mit einem langfristigem Springeropfer kurz nach der Eröffnung taktische Verwicklungen mit sich brachte. Disse konnte über die gesamte Partie die dynamischen Verwicklungen dazu nutzen, den Gegner immer unter Druck zu halten. Der Zeitmodus beinhaltet, dass man 40 Züge in 2 Stunden spielen muss: Disse hatte vor dem 40sten Zug noch zwei Minuten in einer vielversprechenden Stellung mit zwei Mehrbauern. Nach einer Minute des Überlegens schwanten den Uedemer Spielern,
die das Brett umlagerten, eine gewisse Vorahnung. Als die zwei Minuten vorbei waren, reklamierte der junge Gegner gemäß den Regeln die Zeitüberschreitung. Die Vorahnungen der Uedemer Spieler waren bestätigt, Holger Disse hat die Zeit überschritten und trotz aussichtsreicher Stellung die Partie verloren,
die der Uedemer Mannschaftsführer gedanklich schon als Sieg verbucht hatte. Ein Tragik par exellence!

An Brett 3 schaffte Stefan Arts nach langer defensiver Stellung den Sieg, was nach dem Partieverlauf unerwartet , aber doch verdient war. An Brett 8 mühte sich Ersatzmann Raphael van Weegen, trotz Minusfigur lange um Kompensation, musste aber schließlich doch aufgeben. Nun lag mal wieder alles an Michael Venhoff an Brett 4. Trotz Mehrqualität war das Material auf beiden Seiten so geschrumpft, dass hier das einzige Remis des Kampfes vereinbart wurde.

Nun befindet sich die 1. Mannschaft des Uedemer Schachklubs auf dem vorletzten Tabellenplatz und wird noch eine spannende Saison vor sich haben, um den Abstieg abzuwenden.

14 04, 2016

Aufstiegs-Endspiel für die Uedemer Schachjugend

2016-11-02T09:46:08+01:0014 April, 2016|Jugend|0 Kommentare

Mit fünf Siegen und einem Unentschieden steht die Uedemer Schachjugend an der Spitze der Verbandsliga Niederrhein West. Die Auslosung beschert dem Uedemer Nachwuchs ein „Endspiel“ um den Aufstieg in die Regionalliga, denn in der Schlussrunde am 12. März ist die punktgleiche Mannscha? von Turm Krefeld zu Gast in der Schusterstadt.

Bereits nach der vierten Runde haben Uedem und Krefeld gleichauf an der Tabellenspitze gelegen, in der Doppelrunde an den beiden letzten Februar-Wochenenden erspielte sich die Schusterstädter zumindest bei den Bre?punkten einen kleinen Vorsprung. In Runde 5 kam die Zweitvertretung von Turm Kleve nach Uedem. Die Schwanenstädter waren jedoch nur zu fün? angereist, so dass Pavel Poddubskiy kampflos gewann. Siege von Fynn Pauls, Sandra Obciety und Elisabeth Jakubowski sowie ein Remis von Leon Loosen brachten den Gesamterfolg unter Dach und Fach. Die längste Parie des Tages spielte Michael Jakubowski, der mit seinem Sieg am Spitzenbrett den Schlusspunkt setzte. Die Punkte in der sechsten Runde erhielt Uedem kampflos, da die abstiegsbedrohte zweite Mannschaft des Rheydter SV nicht genügend Spieler zusammenbekam und somit nicht antrat. Dies bedeutete den zweiten hohen Sieg binnen einer Woche für die Schusterstädter, denen nun im direkten Vergleich mit Krefeld ein Unentschieden zum Aufstieg reichen würde.

13 04, 2016

Lissabon 2013

2016-11-02T09:46:08+01:0013 April, 2016|reisezeitline|0 Kommentare

Zu den Fotos
2013 führte die Reise in die Portugiesische Hauptstadt, die mit viel Sonne und Lebensfreude zu glänzen wusste.

 

13 04, 2016

Michael Janssen

2018-08-11T13:00:52+02:0013 April, 2016|dritte|Kommentare deaktiviert für Michael Janssen

  • DWZ: 1657 – 32
  • Mitglied seit: 2000
  • Brett 3
12 04, 2016

Rainer Tillmann

2018-08-11T12:25:21+02:0012 April, 2016|zweite|Kommentare deaktiviert für Rainer Tillmann

  • DWZ: 1732 – 81
  • Mitglied seit: 1960
  • Brett 4