Der Suppenturnier-Sieger Stefan Tenelsen-Rettenbacher liegend vor der Gruppe (Foto privat)

Uedem. Mitte der 90er-Jahre erfand der Uedemer Schachklub ein neues Turnierformat: das sogenannte „Suppenturnier“. Es sollte die jeweilige Saison durch eine Party mit Schach und kalten Getränken abschließen. Gespielt wurde im Freien, zur Stärkung der Spieler diente eine Suppe; daher der Name des Turniers. Inzwischen fand dieses Event zum 33. Mal statt. Die Gastgeber, Eheleute Aldenhoven, öffneten bereits zum 27. Mal ihre Gartenpforte für diesmal 38 Spieler. Hinzu kamen noch viele Kiebitze, die die Atmosphäre bei Sonne, Musik und Grill sichtlich genossen. Suppe gab es schon lange nicht mehr, es bedurfte inzwischen einer stärkeren Grundlage.

Nach neun Runden siegte Stefan Tenelsen-Rettenbacher. Eine Kombination aus Spielfreude, Spielstärke und der nötigen Trinkfestigkeit ebnete ihm den Weg zum Erfolg. Damit krönte er sich bereits zum 7. Mal; nur Heinz Aldenhoven (10 Siege) liegt in der ewigen Tabelle noch vor ihm. Vizemeister wurde der Vorjahressieger Fynn Pauls, die Bronzemedaille ging an Ivo Gräber.

Einen Tag zuvor wurde im Lokal „Lettmann“ der Vereins-Pokal im KO-System ausgespielt. Das Finale gewann nach spannendem Verlauf mit einigen Stichkämpfen Arndt Roßkothen gegen Lars Günther.

Mit diesen beiden Turnieren beendet der Uedemer Schachklub die Saison 2025/26.  

 

Heinz Aldenhoven