Uedem. Zufriedenheit sieht anders aus! Auf die Frage, wie er denn nach Saisonschluss auf das Abschneiden seiner fünf Mannschaften blickt, schüttelt der Turnierleiter des UedemerSchachklubs, Thomas Kammann, resignierend den Kopf: „Es hätte viel besser laufen können. Unterm Strich bin ich enttäuscht.“

Zwar erreicht die dritte Mannschaft mit dem Aufstieg in die Bezirksliga das vorher gesteckte Ziel. Ihr Spitzenspieler Raphael van Weegen gewann – ebenso wie seine Mannschaft – sämtliche Kämpfe und wurde damit erfolgreichster aller Uedemer Spieler. Damit ist dann aber schon alles Positive gesagt.

Denn überraschend sorgte die „Zweite“ in der Verbandsklasse für „den“ Paukenschlag! Keiner hatte damit gerechnet, dass ausgerechnet dieses Team, bestehend aus acht erfahrenen Spielern, nach Abschluss der Saison auf dem letzten Platz landet und nun absteigen muss. Lediglich Rainer Aymannsspielte in Normalform. Erschwerend kommt hinzu, dass im nächsten Spieljahr die zweite und dritte Mannschaft beide in der Bezirksliga auflaufen werden.

Auch die „Erste“ in der Verbandliga enttäuschte. Statt des angestrebten Aufstiegs reichte es nur zu einem Mittelplatz in der Endtabelle. Die erfolgreichsten Spieler dieser Mannschaft, Stefan Arts und Karl Groß, konnten daran leider nichtsändern.

Uedem IV in der Bezirksklasse und Uedem V in der Kreisliga machten ihre Jobs und landeten ungefährdet im Mittelfeld. Mehr war auch nicht erwartet worden. Hier ragten Matthias Muhsal (Uedem IV) und Robin Janßen (Uedem V) heraus.

Leicht frustriert archiviert Thomas Kammann nun seine Tabellen. Kopf hoch und Ärger runterschlucken! Immerhin bleibt die Hoffnung, dass es in der nächsten Saison besser läuft.  

 

Heinz Aldenhoven